Codebug-Workshop vom Ferienprogramm 2016

Am 3.9.2016 haben wir unseren ersten Programmier-Workshop für Kinder und Jugendliche durchgeführt. Der Workshop war Teil des Ansbacher Ferienprogramms 2016. Die Teilnehmer waren zwischen 10 und 17 Jahren alt und hatten teilweise schon erste Programmiererfahrungen gesammelt.
 
Programmiert haben wir einen Codebug-Mikrocontroller mit einer Sprache ähnlich Scratch. Neben der Programmierung von Variablen und Schleifen wendeten wir uns auch der Elektrotechnik zu. So gab es zum Codebug auch ein paar weitere Teile, wie Kabel, LEDs und ein Element zur Ausgabe von Tönen. Die Teile haben wir am Codebug zu einem Stromkreis zusammengeschlossen und angesteuert. Als Ergebnis leuchten beispielsweise die LEDs in unterschiedlichen Farben oder es wurde ein Musikstück gespielt. Den Codebug und die anderen Teile durften die Kinder nach dem Workshop selbstverständlich mit nach Hause nehmen.


 
Bedanken möchten wir uns bei der EJSA (http://www.ejsa-rot.de/motiv/), die uns einen Raum mit Rechnern für die Teilnehmer zur Verfügung gestellt hat.


Großes Planungstreffen zum Mitmachen

Am Samstag den 30. Juli 2016 trafen sich 14 Interessierte zum Thema Weiterentwicklung der FabLab Idee in Ansbach. Das Alter der Teilnehmer lag zwischen 12 und über 60 Jahren, was zeigt, dass es für alle Altersgruppen bisher keine Anlaufstelle in Ansbach für die Entwicklung und Umsetzung technischer Freizeitprojekte gibt. Zu Beginn berichtete Daniel Laczi, Sprecher der Initiative, den Anwesenden zum aktuellen Stand. Es haben bereits technische Workshops stattgefunden und ein Präsentationstag im Brücken-Center ist erfolgreich durchgeführt worden. Über die Zukunft sagte Daniel, es sind weiterhin Workshops und eine Vereinsgründung geplant und die Suche eines Raumes für Maschinen. Anschließend stellten sich die Teilnehmer vor, um sich besser kennen zu lernen.
Nach einer kurzen Pause fand eine große Arbeitsgruppe zu den Themen Workshops, weitere Aktivitäten der Initiative und Vereinsgründung statt. Dabei wurden folgende Ergebnisse gefunden:

  • Die Interessierten der FabLab Initiative möchten zunächst ihre Zeit darauf verwenden, die FabLab Idee zu leben und Projekte zu entwickeln. Die bestehende Arbeitsgemeinschaft wird deshalb weiter ausgebaut und wird eine Plattform für weitere Tätigkeiten bieten. Die Suche nach einem festen Raum wird zunächst zurückgestellt.
  • Zum Austausch mit anderen FabLabs und Vereinen werden regelmäßige Fahrgemeinschaften stattfinden.
  • Der rechtliche Rahmen für die Aktivitäten wird durch die Gründung eines Vereins geschaffen.
  • Es wird zwei konkrete Projekte geben
    • Türöffner-Projekt mit Arduino und Personalausweis
    • 3D-Drucker Projekt
  • Verschiedene Workshops wurden vorgeschlagen. Welche davon durchgeführt werden, wurde noch nicht festgelegt. Als Themen wurden u. a. genannt:
    • Workshops/Vorträge über IT-Sicherheit z. B. Verschlüsselung und Personalausweis
    • Informationsvorträge an Schulen für Eltern und Kinder
    • ESP 8266 Mikrocontroller Workshop
    • 3D-Modellierung mit Blender
    • Heimserver, ownCloud und Mediencenter auf dem Raspberry Pi
    • Workshops oder Projekte mit Funkern in Ansbach

Weitere Interessierte sind jederzeit herzlich eingeladen sich aktiv in der Initiative einzubringen.


Wir am Unternehmerabend

Am Mittwoch, den 15.6.2016, präsentierten wir unsere Initiative auf einem Unternehmerabend im Technologiezentrum (TIZ) in Ansbach. Wir informierten an einem Stand mit einem 3D-Drucker (geliehen von der Maschinenbauschule Ansbach) und verschiedenen Berichten zu bisher veranstalteten Aktionen. Als Handout gaben wir Interessenten unsere Flyer mit.

Bevor wir in Aktion traten, gab es zunächst Grußworte von der Wirtschaftsförderung druch Frau Fröhlich und der Oberbürgermeisterin Carda Seidel. Anschließen hielt Herr Prof. Dr. May, Professor an der Hochschule Ansbach, einen Vortrag über die Kata-Methode. Zu seinem Vortrag gehörte ein Live Coaching, in welchem er Daniel Laczi zu Themen der FabLab Initiative beraten hat. Dies sorgte für entsprechende Aufmerksamkeit und Interesse an unserer Initiative und unserem Stand.

Im Anschluss an den Vortrag führten wir einige Gespräche mit Besuchern des Unternehmerabends. Der 3D Drucker war während dessen ständig in Aktion und druckte Rotoren und Flaschenöffner aus.


FabLab Demo-Tag im Brückencenter

Am Samstag, den 14. 05. 2106, präsentierte die FabLab-Initiative Ansbach verschiedene Maschinen und Geräte eines FabLabs im Brückencenter. Ein Teil der Maschinen und Geräte wurde dabei vom FabLab Nürnberg als Leihgabe zur Verfügung gestellt, der andere Teil wurde aus privaten Beständen von den Ansbacher FabLab-Initiatoren bereitgestellt. Ziel war es weitere Interessenten und Mitstreiter für die FabLab-Idee zu gewinnen.

So konnten die Besucher des Brückencenters am Lasercutter ihre Eigenkreation aus Sperrholz ausschneiden lassen. Am Textiltisch konnten Besucher T-Shirts oder Textiltaschen mit Grafiken bedrucken, welche vorher nach einer digitalen Vorlage mit dem Foliencutter ausgeschnitten wurden. An einem anderen Tisch wurde gezeigt. wie man elektrische Geräte mit Hilfe von Computerprogrammen steuern kann, wie z.B. Licht per Handy-App ein- und ausschalten. Eine weitere Station zeigte auch für Kinder Möglichkeiten auf, heutige Technik und Programmierung zu nutzen, um einfache Software, z.B. für eine Pflanzenbewässerung zu schreiben. Der 3D-Drucker war den ganzen Tag im Einsatz um kleine Chips für Einkaufswagen herzustellen. Schließlich gab es auch noch die Möglichkeit ein altes Konsolenspiel auszuprobieren.

Daniel Laczi, der Sprecher der Ansbacher FabLab-Initiative, freute sich: „Der Tag war ein voller Erfolg. Ich habe mit vielen Menschen gesprochen, die gerne ein FabLab in Ansbach nutzen wollen“. „Es haben sich über 30 Interessierte gemeldet, die ein FabLab in Ansbach mit aufbauen möchten“, so Laczi weiter.
Wir suchen noch Sponsoren, welchen wir auch die Möglichkeit bieten wollen sich unter anderem auf unserer Website zu präsentieren.


Bericht zum Workshop "ownCloud Installation und Konfiguration auf dem Raspberry Pi"

ownCloud Installation

Am Samstag den 7.5. veranstalteten wir unseren ersten ownCloud Workshop in der Maschinenbauschule Ansbach.

Die Maschinenbauschule stellte uns dankenswerterweise leistungsstarke Workstations zur Verfügung. Auf diesen hatte Referent Daniel bereits Unterlagen und eine virtuelle Maschine für die Teilnehmer vorbereitet. Einige Teilnehmer brachten auch ihren Raspberry Pi 2 mit und installierten darauf ihre ownCloud.

Vormittags wurde über die Themen Auswahl und Installation eines Betriebssystems auf dem Raspberry Pi 2 und Installation und Konfiguration der ownCloud gesprochen und jeder Teilnehmer installierte sich eine eigene ownCloud.

Nach einer Mittagspause stieg das Niveau. Es wurden die Themen SSL/TLS Aktivierung und Cipher Suites behandelt. Jeder Teilnehmer erstellte ein eigenes SSL Zertifikat für seinen Server. Jedes Zertifikat wurde von einem Root CA Zertifikat des Referenten signiert und schließlich konnte jeder Teilnehmer eine verschlüsselte Verbindung zu seiner ownCloud Installation aufbauen.

Weitere Bereiche, wie externe Erreichbarkeit, automatisches Update, Backup und Hardening konnten aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nur noch angerissen werden.

Allen Teilnehmern und auch unserem Vortragenden Daniel hat der Workshop Spaß gemacht. Die Teilnehmer können sich vorstellen, einen weiteren advanced Workshop zu besuchen, auf dem z. B. das Thema SSL/TLS tiefer behandelt und um öffentliche Zertifizierungsstellen, wie beispeilsweise Let's Encrypt, erweitert wird.

Herzlich bedanken möchten wir uns an dieser Stelle noch einmal bei der Maschinenbauschule Ansbach und namentlich bei Schulleiter Herrn Efinger und Herrn Kretschmar für die Unterstützung des Workshops!

Mehr Informationen zu unserem ersten ownCloud Workshop finden Sie hier


3D-Druck fürs FabLab Ansbach

3D-Druck fürs FabLab Ansbach
3D-Druck fürs FabLab Ansbach
3D-Druck fürs FabLab Ansbach
3D-Druck fürs FabLab Ansbach
3D-Druck fürs FabLab Ansbach
 

Was jetzt alles genau in einem FabLab zu finden sein muss ist nicht unbedingt genau festgelegt, aber eins ist klar: Ein 3D-Drucker gehört in jedes FabLab! Um auf diesem Gebiet die ersten Schritte für das FabLab Ansbach zu unternehmen, haben sich Chris, Daniel, Hans-Peter und Jürgen am Samstag, dem 12.3.2016, einmal einen 3D-Drucker an der Maschinenbauschule (MBS) in Ansbach angeschaut. Herr Schwab von der MBS hat uns zunächst die beiden 3D-Drucker vor Ort gezeigt und erklärt, welche Vor- und welche Nachteile die beiden Drucker haben.

Dabei stellte sich heraus, dass der ältere Drucker prinzipiell noch gut funktioniert, allerdings etwas Probleme in der Ansteuerung über das Arduino-Board hat. Wenn es Probleme mit Schrauben, Gewindestangen oder Halterungen gäbe, dann könne man das an der MBS direkt selbst ganz gut lösen, so erklärte Herr Schwab. Aber wenn die Elektronik und die Steuerungssoftware nicht ihre Dienste erfülle, dann bräuchte man eigentlich etwas Hilfe von außen. Darum könnte sich dann womöglich so etwas wie eine Art Zusammenarbeit zwischen unserem FabLab-Team und der MBS entwickeln, das wir ja über eine gehörige Portion Know-How auf der Arduino- und Software-Seite haben und die Leute von der MBS sich dafür umso besser mit der Hardware des Druckers auskennen.

Derzeit ist der Eigenbau eines relativ großen Druckers von der MBS in Kooperation mit der Uni Darmstadt geplant, bei dem dann der Druckraum beheizbar sein soll, damit sich das gedruckte Objekt über die großen Abmessungen nicht während des Ausdrucks zu schnell abkühlt und verformt. Bestimmt können wir vom FabLab Ansbach uns dabei mit einbringen und dann bei der Ansteuerung des Druckers über z.B. einen Arduino helfen, die Software entsprechend anzupassen. Wir waren uns alle schnell einig, dass wir mithelfen und uns darum bemühen, den alten 3D-Drucker wieder stabil zum Laufen zu bringen. Davon würden beide Seiten profitieren: Die MBS, weil sie dann noch einen weiteren funktionieren 3D-Drucker hätte. Und das FabLab Ansbach hätte schon die ersten Erfahrungen mit dem interessanten Thema „3D-Drucken“ gemacht. Es bleibt auf alle Fälle spannend.


Zweiter Ardunio Workshop

Am 13.02.2016 veranstalteten wir unseren zweiten Arduino Workshop. Wie schon letztes Jahr, war der Workshop ausgebucht und für uns ein voller Erfolg.

Vormittags installierten zunächst alle Teilnehmer auf ihren Laptops notwendige Treiber und eine Programmierumgebung. Anschließend erhielten alle ein Arduino-Nano-Board und ein Handout mit wichtigen Programmierbefehlen und der PIN-Belegung des Microcontrollers. Nachdem alle Teilnehmer mit Hard- und Software ausgestattet waren, führte unser Referent Steffen in die Programmierung ein. Die Beispielprogramme wurden direkt auf die Arduinos geladen und ausgeführt. Bei Problemen standen Werner, Christian und Daniel zur Hilfe bereit.

Nachdem sich mittags alle gestärkt hatten, vermittelte Steffen elektrotechnische Grundkenntnisse. Dazu bekamen alle Teilnehmer ein Breadboard, mehrere Kabel, LEDs und Schalter. Mit diesen Teilen wurden Schaltungen aufgebaut, die dann mit Programmen gesteuert wurden. Selbstverständlich zeigte Steffen einige Schaltungen und Programmbeispiele. Zu Übungszwecken mussten die Teilnehmer die Programme selbstständig modifizieren. Bei Fragen waren wieder Werner, Christian und Daniel zur Stelle.

Der Workshop hat allen sehr viel Spaß gemacht. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern für's Kommen und ganz besonders bei der Freiwilligenagentur SonnenZeit e.V., die uns die Nutzung ihrer Räumlichkeiten ermöglichte.


Ardunio Workshop der FabLab Initiative Ansbach

Ardunio Workshop der FabLab Initiative Ansbach
Ardunio Workshop der FabLab Initiative Ansbach
Ardunio Workshop der FabLab Initiative Ansbach

05.10.2015 - Unser erster Arduino Workshop am letzten Ferienwochenende war ein voller Erfolg. Der Workshop war auf zwölf Teilnehmer begrenzt und schon wenige Wochen nach der Bekanntgabe ausgebucht.

Nach einer kleinen theoretischen Einführung erhielt jeder Teilnehmer ein Arduino und eine Grundaustattung an Kabeln, LEDs etc. Anhand vorgegebener Codebeispiele wurden die Funktionen und die Programmierung des Arduinos vermittelt. Die Beispiele wurden anschließend selbst von den Teilnehmern programmiert und angepasst.

Da wir aktuell noch auf der Suche nach einem festen Raum sind, half uns die Freiwilligenagentur SonnenZeit e.V. aus. Für die Nutzung des Raumes möchten wir uns noch einmal herzlich bedanken.