3D-Druck fürs FabLab Ansbach

Was jetzt alles genau in einem FabLab zu finden sein muss ist nicht unbedingt genau festgelegt, aber eins ist klar: Ein 3D-Drucker gehört in jedes FabLab! Um auf diesem Gebiet die ersten Schritte für das FabLab Ansbach zu unternehmen, haben sich Chris, Daniel, Hans-Peter und Jürgen am Samstag, dem 12.3.2016, einmal einen 3D-Drucker an der Maschinenbauschule (MBS) in Ansbach angeschaut. Herr Schwab von der MBS hat uns zunächst die beiden 3D-Drucker vor Ort gezeigt und erklärt, welche Vor- und welche Nachteile die beiden Drucker haben.

Dabei stellte sich heraus, dass der ältere Drucker prinzipiell noch gut funktioniert, allerdings etwas Probleme in der Ansteuerung über das Arduino-Board hat. Wenn es Probleme mit Schrauben, Gewindestangen oder Halterungen gäbe, dann könne man das an der MBS direkt selbst ganz gut lösen, so erklärte Herr Schwab. Aber wenn die Elektronik und die Steuerungssoftware nicht ihre Dienste erfülle, dann bräuchte man eigentlich etwas Hilfe von außen. Darum könnte sich dann womöglich so etwas wie eine Art Zusammenarbeit zwischen unserem FabLab-Team und der MBS entwickeln, das wir ja über eine gehörige Portion Know-How auf der Arduino- und Software-Seite haben und die Leute von der MBS sich dafür umso besser mit der Hardware des Druckers auskennen.

Derzeit ist der Eigenbau eines relativ großen Druckers von der MBS in Kooperation mit der Uni Darmstadt geplant, bei dem dann der Druckraum beheizbar sein soll, damit sich das gedruckte Objekt über die großen Abmessungen nicht während des Ausdrucks zu schnell abkühlt und verformt. Bestimmt können wir vom FabLab Ansbach uns dabei mit einbringen und dann bei der Ansteuerung des Druckers über z.B. einen Arduino helfen, die Software entsprechend anzupassen. Wir waren uns alle schnell einig, dass wir mithelfen und uns darum bemühen, den alten 3D-Drucker wieder stabil zum Laufen zu bringen. Davon würden beide Seiten profitieren: Die MBS, weil sie dann noch einen weiteren funktionieren 3D-Drucker hätte. Und das FabLab Ansbach hätte schon die ersten Erfahrungen mit dem interessanten Thema „3D-Drucken“ gemacht. Es bleibt auf alle Fälle spannend.